Wie dünn kann ein Skiving-Fin-Kühlkörper für eine optimale Wärmeleistung hergestellt werden? In Hochleistungselektronik, wo der Wärmefluss 50 W/cm² übersteigt, stößt die konventionelle Kühlung oft an ihre Grenzen. Dieser Artikel untersucht die technischen Grenzen des Skiving-Fin-Kühlkörpers und konzentriert sich insbesondere darauf, wie ultradünne Rippengeometrien (bis zu 0,05 mm) und extreme Seitenverhältnisse (50:1) ein hervorragendes Wärmemanagement ermöglichen. Der vom Ingenieurteam von Kingka Tech verfasste Beitrag bietet einen tiefen Einblick in materialspezifische Einschränkungen und vergleicht die strukturelle Stabilität von Kupferlamellen (0,1–0,6 mm) mit denen von Aluminiumlamellen (0,2–1,2 mm). Anhand einer detaillierten Fallstudie eines industriellen IGBT-Moduls zeigen wir, wie der Übergang zu einem maßgeschneiderten geschälten Design mit 0,1-mm-Lamellen die Betriebstemperaturen um 8–12 °C senkte. Der Leitfaden endet mit praktischen Ratschlägen zum Ausgleich der Rippendichte und des Druckabfalls sowie einer umfassenden FAQ, die Designer bei der Festlegung der effizientesten monolithischen Kühllösung für ihre spezifische Anwendung unterstützen soll.
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